Tobias Liedtke (seit 2013)

Nach dem Studium in Essen und Köln hatte Tobias Liedtke sein erstes Engagement als Solohornist 1997 im Philharmonischen Orchester Hagen. In den folgenden Jahren war er unter anderem in gleicher Position im Philharmonischen Orchester Dortmund und bei den Bochumer Symphonikern, sowie beim Folkwang Kammerorchester Essen tätig.

Sein Weg als Dirigent begann mit dem Studium des Blasorchesterdirigats in Den Haag bei Alex Schillings und dem klassischen Dirigat bei Achim Fiedler in Dortmund und Luzern. Des Weiteren hat er sich sowohl als Juror bei nationalen Wettbewerben, als auch in Workshops für Blasorchester in ganz Nordrhein-Westfalen einen Namen gemacht.

Von 2006 bis 2011 leitete Tobias Liedtke das Symphonische Blasorchester Essen und die Jugendmusik Havixbeck. Im Juni 2015 übernahm er das Essener Jugend-Symphonieorchester. Derzeit ist er Dirigent des Musikvereins Nieukerk 1908 e.V. und seit 2016 der städtischen Kapelle Ahaus. Gastdirigate führen ihn auch zunehmend ins benachbarte Ausland.

Seit März 2017 ist Tobias Liedtke Verbandsdirigent im Blasmusikverband NRW.

 

Martin Schädlich (2005-2012)

Martin Schädlich studierte Instrumentalpädagogik bei Prof. Malte Burba, Jazztrompete bei Axel Schlosser in Mainz und Barocktrompete bei Hannes Rux an der Musikhochschule in Frankfurt.

Den Dirigenten B-Kurs der Landesmusikakademie NRW schloss er 2006 als Lehrgangsbester ab.

Als Autor beim SCHOTT Verlag veröffentlichte er eine Anfängertrompetenschule für Erwachsene und zahlreiche Bücher der SCHOTT Trumpet Jazz Lounge.

Er lebt als freiberuflicher Trompeter und Dirigent in Köln, gründete die YBB NRW und ist ein deutschlandweit gefragter Dozent für Blechbläser und Dirigent. Als künstlerischer Leiter der „Brass Band Summer School NRW“ der Landesmusikakdemie NRW arbeitete er mit Richard Evans, Hannes Buchegger und Philipp McCann.

Martin Schädlich ist YAMAHA Artist, spielte u.a. beim WDR Rundfunkorchester und bei Concerto Köln und wurde 2009 mit der Brass Band 3BA in Oostende Brass Band Europameister der B-Section als Sopranokornettist.

Regelmäßig ist er als Dirigent bei norwegischen Brass Bands zu Gast und spielte oder dirigierte Mitschnitte für den WDR, den NDR, den HR, den MDR und für den Bayerischen Rundfunk

Quelle: www.martinschaedlich.de

Zdenek Bezusek bis 2005

Der am 30. September 1934 in der Tschechischen Republik geborene Bezusek war von 1975 bis 2005 Dirigent von Brass in Concert. Zu Beginn trat das Orchester noch als Werkskapelle der Firma Mannesmann SMS Meer auf, bevor es sich 2002 in Brass in Concert umbenannte und von Mannesmann löste.

Zdenek Bezusek studierte im Hauptfach Cello und im Nebenfach Klarinette am Prager Konservatorium für Musik. Seine Ausbildung zum Dirigenten erhielt er ebenfalls am Prager Konservatorium für Musik. Nach seinem Studium war er Solo-Cellist bei den Prager Symphonikern und spielte Klarinette und Saxophon in verschiedenen Musical-Orchestern und Big Bands in der Tschechischen Republik. Aufgrund seiner Ausbildung als Klarinettist absolvierte er seinen Militärdienst im Repräsentationsorchester der tschechoslowakischen Volksarmee.  

1968 nahm er eine Stellung als Solo-Cellist bei den Nürnberger Symphonikern an und zog nach Süddeutschland. Neben seiner Anstellung in Nürnberg spielte er als Klarinettist im Bayerischen Rundfunkorchester. Als man ihm 1972 eine Stelle als Solo-Cellist bei den Niederrheinischen Sinfonikern anbot, zog er mit seiner Familie an den Niederrhein. Ebenfalls war Bezusek ein gefragter Dozent bei Workshops mit namhaften Musiker der Jazz- und Swing Szene, u.a. bei Hugo Strasser und Martin Holzleitner. Im Jahre 1974 übernahm er die Leitung der Gladbacher Big Band, in der er auf einen Trompeter des damaligen Mannesmann Werksorchesters traf. Dieser überzeugte ihn, auch die Leitung dieses Orchesters zu übernehmen.

Durch seine unnachahmliche Art, sein Gefühl für die Musik und seine pädagogischen Fähigkeiten, Musiker zu einem Orchester zu formen, hat Zdenek Bezusek maßgeblich zur Entwicklung und zum Erfolg von Brass in Concert beigetragen. In seinen 30 Jahren als Dirigent hat er den Grundstein für den Klangkörper Brass in Concert gelegt, den wir heute hören und schätzen.